AN DER GRONDSCHOUL  Thema:   Sonne als Gottessymbol in den Religionen -                Partnerschaft in der Einen Welt  Z3/1                   Garten und Paradies -                Partnerschaft in der Einen Welt  Z3/2    Didaktische Begründung  Z3/1 Sonne als Gottessymbol in den Religionen Während die Menschen in der Frhzeit die Sonne als eine lebensspendende Macht staunend als Gott verehrten, so hat dieser Himmelskörper heute trotz naturwissenschaftlicher Erkenntnisse nicht an Faszination eingebüßt. Indem wir dem Symbol Sonne in frühen Religionen nachgehen, lernen wir auch fremde Religionen verstehen. Die Sonne erscheint als exemplarisches Symbol geeignet, da Menschen von früh an ein ausgeprägtes Verhältnis zur Sonne haben. Bei der Geburt erblickt der junge Mensch das „Licht der Welt“. Die Sonnensymbolik steht auch in Zusammenhang mit der Gottesfrage und verdeutlicht Bezüge zwischen frühen Religionen und dem Christentum. Bevor ein Symbol wie die lebensspendende Sonne das Christentum erreichte und dort eine neue Ausprägung erhielt, hatte es bereits einen langen Weg hinter sich. Der Zugang zu diesem Weg ist ein wichtiger Baustein im anerkennenden Verständnis der verschiedenen Religionen. Die Weltreligionen - und damit auch das Christentum - sind besser zu verstehen, wenn diese  Grundelemente der Religionsgeschichte bekannt sind. In der Auseinandersetzung mit dem Symbol Sonne begegnet den Kindern u. a. das Sonnenheiligtum Stonehenge, der Sonnenwagen von Trundholm, die Sonnenreligion des ägyptischen Pharao Echnaton und der griechische Sonnengott Helios. Im Vergleich des Sonnenhymnus Echnatons mit dem Sonnengesang des Franz von Assisi wird nicht nur ein Zeitsprung vollzogen, sondern es wird auch deutlich, welche unterschiedliche Glaubensvorstellungen sich mit der Sonne verbinden. Mit den Schlüern können wir so weiteren Gestaltungen des christlichen  Sonnenmysteriums nachgehen: die Christussonne, die Sonnenmonstranz, die Sonnenhymnen, der Heiligenschein, der Sonntag, die Ausrichtung der Kirchen nach Osten, die großen Rundfenster gotischer Kirchen und Kathedralen… Partnerschaft in der Einen Welt Globales Lernen in der Einen Welt zielt auf die Ausbildung individueller und kollektiver  Handlungskompetenz im Zeichen weltweiter Solidaritt. Es fördert Achtung vor anderen Kulturen, Lebensweisen und Weltsichten, beleuchtet die Voraussetzungen der eigenen Positionen und befähigt dazu, für gemeinsame Probleme zukunftsfähige Lösungen zu finden. Z 3/2 Garten und Paradies Die Menschen, besonders auch Kinder, träumen von Orten der Geborgenheit, der Liebe und des Friedens. Der Garten, ist ein Bild für eine andere, friedliche Welt, die dem Menschen Leben schenkt und ihn erfreut. Ein solcher Ort korrespondiert mit den biblischen Paradiesvorstellungen. Garten ist das deutsche Wort für Paradies. Nach Gen 2, 8 hat Jahwe den Menschen in einen Garten als Wohnstätte gesetzt und ihm mit einer Umfriedung Schutz und Geborgenheit gegeben. Paradiesisch schön an diesem Garten ist, dass Gott ganz nah ist. Der Zustand des heutigen „Weltmobiles“ mit seinen Ungleichgewichten zeigt, dass die Welt kein friedlicher Garten ist. Wodurch geht das Paradies verloren? Was können wir tun, dass der Garten alle umgibt und für alle blüht? Dieser Garten, dieses bebaute Land, ist ein Bild unseres inneren Gartens. Die menschliche Seele sucht nach einem umfriedeten Raum, in dem die Sehnsucht nach der Fülle des Lebens gehegt und gepflegt werden kann. Partnerschaft in der Einen Welt Globales Lernen in der Einen Welt zielt auf die Ausbildung individueller und kollektiver Handlungskompetenz im Zeichen weltweiter Solidarität. Es fördert Achtung vor anderen Kulturen, Lebensweisen und Weltsichten, beleuchtet die Voraussetzungen der eigenen Positionen und befähigt dazu, fü gemeinsame Probleme zukunftsfähige Lösungen zu finden. Folgende Kompetenzen fördern die Entwicklungsaufgabe:                         Sonne als Gottessymbol in den Religionen Ausgewählte naturwissenschaftliche Hintergründe zur Sonne kennen Sonnenbilder erleben und gestalterisch zum Ausdruck bringen sich auseinandersetzen mit unterschiedlichen Bedeutungen des Sonnenmysteriums in den verschiedenen Religionen (Gebets-)Texte aus frühen Religionen und dem Christentum vergleichen und deren unterschiedliche Gottesvorstellungen zum  Ausdruck bringen Eigenschaften der Sonne auf Christus und entsprechende christliche Symbolgestaltungen bertragen, deuten und wiedererkennen Partnerschaft in der Einen Welt Die ethnische, kulturelle, ökologische Vielfalt der Einen Welt kennen und einzelne Elemente dazu gestalten Solidarität mit den andern entwickeln und sie bekunden --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Garten und Paradies Wesentliche Elemente von Grten beschreiben können Eigene Sehnsüchte, Träume wahrnehmen und Fantasiebilder, Traumbilder gestalten Den Paradiesgarten als Bild der Liebe Gottes zu den Menschen deuten Die Bedeutung des Baumes in der Paradiesmitte mit dem „Korb mit den wunderbaren Sachen“ vergleichen und deuten Die Ursachen vom Verlust des Gartens in beiden Erzählungen(Gen 2, der selbstsüchtige Riese) ergründen Partnerschaft in der Einen Welt Die ethnische, kulturelle, ökologische Vielfalt der Einen Welt kennen und einzelne Elemente dazu gestalten Solidarität mit den andern entwickeln und sie bekunden Inhalte und Methoden, die zu den  Kompetenzen hinführen: Sonne als Gottessymbol in den Religionen „Staunenswertes“ Wissen ber das Sonnensystem unterschiedliche „Sonnenerfahrungen“ in Bildern, in Fantasiereisen und Wirklichkeit Das Sonnenheiligtum Stonehenge, der Sonnenwagen von Trundholm, die ägyptische Sonnenreligion des Echnaton, der griechische Gott Helios, Sonnenhymnus des Echnaton und der Sonnengesang des Franz von Assisi Gestaltungen des christlichen Sonnenmysteriums: Christussonne, Sonnenmonstranz (Fronleichnam), Sonnenlieder, Heiligenschein, der Sonntag, die Ausrichtung der Kirchen nach Osten, Rundfenster gotischer Kirchen und Kathedralen… Partnerschaft in der Einen Welt Materialien von Missio, Brot für die Welt, Bridderlech deelen … (entsprechend der Jahresthemen) oder eigene Materialien ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------             Garten und Paradies Gärten besuchen und begehen Gelenkte Fantasiereise, Hoffnungsbilder, „mein innerer Garten“ kreativ ausdrücken Mein Traumgarten, Anlegen eines Miniaturgartens Gen 2,8-10,15-17 Die Geschichte vom Korb mit den wunderbaren Sachen Die Geschichte vom selbstsüchtigen Riesen Partnerschaft in der Einen Welt Materialien von Missio, Brot für die Welt, Bridderlech deelen … (entsprechend der Jahresthemen) oder eigene Materialien