AN DER GRONDSCHOUL  Thema:   Religiöse Räume entdecken Z3/1                 Orientierung in (m)einer                 Medienwelt Z3/2    Didaktische Begründung  Z3/1 Menschen aller Kulturen und Religionen kennen besondere Orte, die zur Mitte führen und sie mit dem Göttlichen verbinden. Solche Orte haben ihre eigene Sprache, die den Menschen ber das Alltägliche hinausführt. In allen Religionen gibt es Orte, Stätten, an denen Gott und das Göttliche in besonderer Weise wahrgenommen und verehrt werden. Die Kinder sollen aufmerksam werden auf die Sprache der Architektur und der künstlerischen Ausgestaltung, auf die Aussagekraft, die sich im Baustil, in Bildern, Glasfenstern und Plastiken findet. Der Besuch von Kirchen ist ein vielversprechender Weg, Geschichte, Religion, Kultur und Kunst direkt (vor Ort) erfahrbar zu machen. Diese Räume werden dabei mit dem ganzen Körper und mit allen Sinnen erfahren, nicht nur sprachlich und visuell, sondern auch beim Durchschreiten, Ertasten, Empfinden. Dieser Ansatz schließt das Kennenlernen wesentlicher Einrichtungsgegenstände ein, geht aber weit darüber hinaus. Der Kirchenraum ist als ein Ort des Fragens und Entdeckens mit den Kindern zu erschließen. Das religiöse Potenzial des Raumes wird dabei entdeckt, ohne dass es dabei während der Unterrichtszeit zu einer Sakramentenkatechese verzweckt wird. In einem weiteren Schritt sollen Kinder aufmerksam werden, dass es auch in anderen Religionen herausgehobene Orte und Gebäude gibt, die den Menschen helfen, zur Gemeinschaft und zur Gottesbegegnung zu kommen. Die Synagoge haben die Schüler bereits kennengelernt im Zusammenhang mit der Feier des jüdischen Gottesdienstes. Trotz „Verwandtschaft“ und Ähnlichkeiten wird deutlich, dass Synagogen keine jüdischen Kirchen sind. Auch der bauliche Vergleich mit der christlichen Kirche und der Moschee ist ein weiterer Baustein in einem vernetzten aufbauenden interreligiösen Lernen. Z 3/2 Die Entwicklung der Medienlandschaft schreitet mit rasanter Geschwindigkeit voran. Medien sind Träger von Informationen und Mittler in der sozialen Kommunikation. Die in den Medien vorherrschenden Themen bestimmen zu einem großen Teil die Gespräche der Schüler. Medienerziehung bedeutet nicht, den moralischen Zeigefinger zu heben und damit Fernsehen, Computer, Internet und Handy zu verteufeln. Medienerziehung hat Medienkompetenz zum Ziel. Durch Medienerfahrung, Mediengestaltung, Medienwirkung und Mediennutzung bekommen die Kinder Einsicht in das große Spektrum der Medien! Dies geht über die Erlangung technischer Kompetenzen hinaus. Auf diesem Weg kann ein kritisches Hinterfragen und eine selbstbewusste Nutzung erfolgen. Die kritische Auseinandersetzung mit den – zum Teil – klischeehaften Medien-Rollenvorbilder ermöglicht den Unterschied von Realitt und Fiktion wahrzunehmen. Die Mechanismen der Werbung werden thematisiert um die Reflexions- und Kritikfähigkeit der Kinder zu stärken. Insofern hat Medienerziehung sowohl in der Schule allgemein, wie auch im Religionsunterricht im Besonderen die Aufgabe, die bereichernde Nutzung der Medien zu fördern, sowie sich mit den Gefahren und Risiken der Medien auseinander zu setzen.   Folgende Kompetenzen fördern die Entwicklungsaufgabe:                                  Ein Gespür für die Besonderheit sakraler Orte entwickeln Verstehen, wie solche Gebäude den Menschen helfen, Wege zu Gott zu finden Erzählungen aus der Bibel im Kirchenraum entdecken Die baulichen Charakteristika von Kirche, Synagoge und Moschee vergleichen ------------------------------------------------------------------------------------------ Den Begriff „ Medien“ in seiner Vielfltigkeit kennen  Mediennutzung als Teil des Alltags wahrnehmen und analysieren durch Erstellung eines Tages- Medienprotokolls Eins von den zwei folgenden Medienbeispielen bearbeiten: 1. Identifikationsfiguren im Fernsehen resp. in anderen Medien erkennen und hinterfragen Mediale und biblische Identifikationsfigur vergleichen und ihre „Prsenz“ im Alltag analysieren 2. Werbebotschaften im Fernsehen analysieren Werbe-Botschaften vergleichen mit Elementen der biblischen Botschaft Inhalte und Methoden, die zu den  Kompetenzen hinführen: Der Unterrichtsgang : Standort und Kirchenumrundung Kirchenerkundung: vom Allgemeinen zum Detail, von außen nach innen, vom Wahrnehmen zum Verstehen Sich in kleinen Gruppen aus verschiedenen Richtungen der Kirche nähern, Eindrücke vergleichen Der Kirchengrundriss: sich in der Gruppe in der Form des Grundrisses aufstellen; Kirchengrundriss aufzeichnen Identifikation: der Bau spricht in Ich-Form Lieblingsplatz finden und Stille genießen Mit den Händen ertasten Meditatives Erleben Baudetail oder Symbol nachzeichnen Gespräch mit einem Verantwortlichen vor Ort Bibelerzählungen im Kirchenraum Die Gebäude Kirche, Synagoge und Moschee ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------    Begriffserklärung Fernsehen, Internet, Computer, Playstation, MP3-Player, Wii, Facebook,Mobiltelefon, Bücher, Zeitung, Zeitschriften, Bilder, Fotos, Radio... Anfertigen eines Medienprotokolls Wo und wie komme ich bewusst und unbewusst mit Medien in Kontakt? Meine Helden Biblische Heldenfiguren Schein oder Wirklichkeit: Werbeslogans, Werbespots Biblische Botschaften, wie: Goldene Regel, Doppelgebot der Liebe…