AN DER GRONDSCHOULThema: Gottes Welt entdecken – Partnerschaft in der Einen Welt (Z2/1)Schwester Natur, Bruder Tier – Partnerschaft in der Einen Welt) (Z2/2)Didaktische BegründungZ 2/1:Aus der Wahrnehmung mit allen Sinnen kann ein Staunen Über die Vielfalt und die Schönheit der Schöpfung erwachsen. Unter BerÜcksichtigung der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gilt es sich mit der Schöpfungserzählung (-lied) als bildliches Erzählelement auseinanderzusetzen. Wenn wir die Welt als Geschenk Gottes erkennen, hat das natürlich auch Auswirkungen auf unseren Umgang mit der Schöpfung. Bewahren und Verantwortung Übernehmen heisst dann konkret: sich sorgen um Pflanzen, Tiere und Menschen. Es geht dabei nicht um reine Sachkunde sondern vielmehr um eine vertiefende und meditative Erschliessung der unmittelbaren Umwelt. Ein besonderer Aspekt bietet in diesem Zusammenhang die Herbstzeit, die geprägt ist vom Vergehen und Sterben im Kreislauf der Natur. Sie bietet einen Ansatz um die Vergänglichkeit allen Lebens auf dieser Erde am Beispiel der Natur erstmals zur Sprache zu bringen. Z2/2:Das Motiv der reifen Äpfel (siehe das Märchen „Frau Holle“ in Klasse 1), die der Goldmarie in ihrer Not zurufen, zeigt, worum es im Wesentlichen geht: wenn Kinder „hören“ können mit Herz und Verstand, was Natur und Lebewesen ihnen „sagen“, werden sie ver-antwort-lich. Daraus kann ein konkretes Handeln und ein achtsamer Umgang mit unserer Welt entstehen. Das Verhältnis der Kinder zu Tier und Natur ist nicht nur eine Frage des Lebensraumes (Stadt oder Land) oder ihrer Kenntnisse. Die Anhäufung von theoretischem Wissen Über Tiere, Pflanzen und Umwelt hebt die Distanz zur Natur nicht auf. Bilder eines gelebten Miteinander, das Tier und Natur mit einbezieht und es nicht beim Träumen von einer besseren Welt belässt, finden sich im „Cantico di Fratre Sole“ und den Erzählungen von Franz und Hubertus. Ihre Sensibilität für die Schöpfung zeigt den Kindern nachahmenswerte Haltungen auf. . Inhalte und Methoden, die zu den Kompetenzen hinführen: Ich erlebe eine Muschel, einen Stein, eine Feder, eine Blume, ein Tier... mit all meinen Sinnen Staunenswertes in der Natur (Neues Leben im Frühling, …) Naturmandala Danken - Loben Gott für das „Wunder“ Natur Danklied auf die Schöpfung (Schöpfungslied, Gen 1) Einfühlungsübungen, welche die eigene Sorgfalt mit der Umwelt fördern „Die Bienenkönigin“ Werden und Vergehen allen Lebens in der Natur (Allerseelen) Materialien von Missio, Brot für die Welt, Bridderlech deelen … (entsprechend der Jahresthemen) oder eigene Materialien----------------------------------------------------------------------------------------- Die Vogelpredigt des Franz Hubertus und der Hirsch Sonnengesang des Franz Materialien von Missio, Brot für die Welt, Bridderlech deelen … (entsprechend der Jahresthemen) oder eigene MaterialienFolgende Kompetenzen fördern die Entwicklungsaufgabe: Dinge der Natur mit verschiedenen Sinnen erleben und sie in ihren Eigenarten kennen Die Natur als staunenswert entdecken und dies ausdrücken Ein Bild mit Naturmaterialien gestalten In eigenen Worten Lob und Dank für die „Wunder“ der Natur formulieren und ausdrücken Die Schöpfungserzählung der Bibel als Loblied auf den Schöpfergott wahrnehmen und darstellen Sorgsam mit der Umwelt, den Pflanzen und den Tieren umgehen An einem ausgewählten Beispiel das Vergehen in der Natur erkennen und kreativ darstellen Die ethnische, kulturelle, ökologische Vielfalt der Einen Welt kennen und einzelne Elemente dazu gestalten Seine Solidarität mit den andern entwickeln und sie bekunden------------------------------------------------------ Christlichen Glauben mit einem verantwortlichen Umgang mit allen Geschöpfen - insbesondere den Tieren - verbinden Parallelen herstellen zwischen der Hubertuslegende und den Erzählungen von Martin und Elisabeth (Identifikation Christi mit dem « Geringsten meiner Brüder » siehe LB I) Sich wie Franz im Dialog mit den Geschöpfen und Elementen unserer Welt ausdrücken Die ethnische, kulturelle, ökologische Vielfalt der Einen Welt kennen und einzelne Elemente dazu gestalten Seine Solidarität mit den andern entwickeln und sie bekunden(Quelle: FSE 2)