AN DER GRONDSCHOUL Thema: Begegnung mit der Person Jesu und Gottesbildern (Z2/1) Gottes Liebe erfahren (Z2/2)Didaktische BegründungZ 2/1:Die Kinder kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule: Manche haben in der Familie von Jesus gehört, andere haben nur vage Vorstellungen oder fast keine Kenntnisse Über Jesus. Durch ein erstes Kennenlernen der damaligen Lebenswelt Jesu und mit Informationen Über den Alltag in Israel wird das Vertrautwerden mit der Person Jesu unterstÜtzt. Damit die SchÜlerinnen und SchÜler die Person Jesu kennen lernen, sind Begegnungsgeschichten aus den Evangelien eingebunden. FÜr einen gro¿en Teil der Kinder flie¿en die Vorstellungen von Jesus und Gott noch ineinander. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Kinder sehr frÜh mit verschiedenen Gottesbildern auseinandersetzen. Auch das Kirchenjahr ist geprägt von der Symbolik Licht – Dunkel (Adventskranz, „Liichtegoen“, Osterkerze). FÜr Christen lässt sich die Bedeutung Jesu mit dem Symbol Licht verdeutlichen: Dieses Licht kommt in die Welt und leitet die Einen bereits am Anfang (Hirten, Weisen aus dem Morgenland), Andere werden sich von ihm abwenden (Herodes, Pharisäer). So kommt es zur Dunkelheit des Karfreitags die von dem Licht der Auferstehung Überwunden wird. Z2/2:Im Alltag erfahren die Kinder auch Unheilsituationen („Lähmungen“, „Sprachlosigkeit“, „Taubheit“….). Die Bibel, als Buch des Glaubens, erzählt Situationen in denen Menschen getröstet und ermutigt werden. In der Begegnung mit den Heilungsgeschichten Jesu erspÜren sie etwas von der Menschenfreundlichkeit Gottes. Diese wird erkennbar im gemeinsamen Grundgebet der Christen, dem Vater-unser-Gebet. Die Kinder erfahren darÜberhinaus, dass Menschen in anderen Religionen auch beten. Im ersten Schuljahr stand das Leben und Sterben in der Natur im Vordergrund. Nun kann im Kirchenjahr zu Allerseelen das menschliche Sterben zur Sprache kommen. Im Gleichnis vom Weizenkorn wird verdeutlicht, dass die Angst vor dem Tod nicht den Blick verstellen soll auf das neue Leben (Ostern). In diesem Zusammenhang soll den Kindern vermittelt werden, dass es eine Geborgenheit Über den Tod hinaus geben kann. Die Offenheit des Herzens, die auch in anderen Lernbereichen thematisiert wurde, ermöglicht eine tiefere Erkenntnis des Geheimnisses von Weihnachten (Menschwerdung Gottes). Die Feier der Oktave hat in der Kirche in Luxemburg eine besondere Bedeutung. Inhalte und Methoden, die zu den Kompetenzen hinführen: Regeln und Rituale erfahren Wir werden eine Klasse Wir sind verschieden, das macht uns reich Geschichte „Swimmy“ - Geschichte „Irgendwie anders“ Jetzt sehe ich dich mit anderen Augen - ich verstehe dich besser Jesus segnet die Kinder -------------------------------------------------------------- Hörübungen ( Klangschale; Orffinstrumente; Telefonspiel;...) sowie Methoden und Medien, die zur Stille einladen Die drei Federn, die Bienenkönigin (siehe auch Lb I.1) Elisabeth von Thüringen Samuel Salomo bittet Gott um ein hörendes Herz (1 Kön 3,9-14 ) Die Heilung des Taubstummen (Mk 7,32-37 ) Goldene Regel (Mt 7,12)Folgende Kompetenzen fördern die Entwicklungsaufgabe: Begegnung mit der Person Jesu und Gottesbildern In Jesusgeschichten erkennen, dass Begegnungen mit Jesus das Leben verändern und dies sprachlich, bildlich oder darstellerisch ausdrücken In Geschichten und Bildern erkennen, dass von Gott „bildhaft“ gesprochen wird und kreativ gestaltenFachwissen Land und Leute in Israel zur Zeit Jesu kennenDas Kirchenjahr Feste kennen und verbinden mit ihren: - Ursprungsgeschichten, - Symbolen, - Bildern, - Bräuchen, - Liedern, - Tänzen...-----------------------------------------------------------------Gottes Liebe erfahren In den Heilungsgeschichten erkennen, dass die Liebe Gottes, in Jesus sichtbar ist, und mit Situationen des eigenen Lebens in Verbindung bringen Erkennen, dass Jesus den ganzen Menschen (an Körper und Seele) heilt und dies zum Ausdruck bringen das „Vaterunser“ als das Gebet Jesu können und den Sinn der einzelnen Gebetssätze anfanghaft verstehen Gebetsformen von Menschen anderer Religionen entdeckenFachwissen die Bibel als wertvolles Buch des Glaubens wahrnehmen und die bisher bekannten biblischen Erzählungen dem AT, NT zuordnen(Marc Chagall)