AN DER GRONDSCHOUL Thema: Vom Ich zum Wir (Z2/1) Aufmerksam sein – „achtsam“ leben (Z2/2)Didaktische BegründungZ 2/1:In einer Gesellschaft, die so unterschiedliche Lebensmuster hervorbringt wie die unsrige, ist es notwendig, dass Kinder andere Lebensweisen wahrnehmen und akzeptieren können. Durch Erlernen von Toleranz und Verständnis und der Entwicklung der eigenen Verantwortung gegenüber von anderen wird die Sozialität des Kindes gefördert. So wird Kindern bewusst, dass jeder, so wie er ist, für die Gemeinschaft wertvoll ist. Dies erleben sie besonders in ihrer Klassen – und Schulgemeinschaft. Im Handeln Jesu wird deutlich: er bindet Menschen, die ausgegrenzt waren wieder in die Gemeinschaft ein. Z2/2:¼ber das „Hören“ auf die eigenen Gefühle hinaus lernen die Kinder, die Gefühle und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und verständnisvoll mit ihnen umzugehen. Hör-¼bungen führen zunächst zu einem bewussteren Hinhören. Aus Hören wird Zu-hören. Hören ist ebenso wie Sehen nicht nur äusseres Geschehen, nicht nur die Funktion eines Sinnesorganes. Hören meint darÜber hinaus auch einen inneren Prozess des Verstehens, ein „Hören mit dem Herzen“, das dem „Sehen mit dem Herzen“ entspricht. Dies führt in die Beziehung zum Anderen (Elisabeth hört das Klagen und die Hilferufe der Armen und Kranken) und zu Gott (Samuel hört auf den Ruf Gottes). Die Goldene Regel unterstützt diese Achtsamkeit füreinander. Folgende Kompetenzen fördern die Entwicklungsaufgabe: Erkunden und erkennen, dass Regeln das Zusammenleben in der Klasse erleichtern Rituale achten Die Verschiedenheit von Mitmenschen erkennen und dieser Andersartigkeit mit Respekt begegnen In erzählenden und spielerischen Beispielen diese Vielfältigkeit als Reichtum entdecken An einer biblischen Erzählung erkennen, wie Jesus Menschen annimmt, und dies kreativ ausdrücken -------------------------------------------------------------------------------- Bewusst hinhören Stille erfahren und als eine Voraussetzung zum Hören entdecken In sich hinein hören und dies zum Ausdruck bringen Das Zuhören als Weg zum Andern entdecken und dies ausdrücken Erkennen, dass Menschen auch mit dem Herzen hören - aufeinander hören wie Elisabeth, auf Gott hören wie Samuel Die “Goldene Regel” kennen und wahrnehmen, dass sie zu einem achtsamen Umgang miteinander führt. Diese Erkenntnis gestalterisch umsetzen und dadurch Verständnis für andere entwickelnInhalte und Methoden, die zu den Kompetenzen hinführen:Regeln und Rituale erfahren Wir werden eine Klasse Wir sind verschieden, das macht uns reich Geschichte „Swimmy“ - Geschichte „Irgendwie anders“ Jetzt sehe ich dich mit anderen Augen - ich verstehe dich besser Jesus segnet die Kinder -------------------------------------------------------------- Hörübungen ( Klangschale; Orffinstrumente; Telefonspiel;...) sowie Methoden und Medien, die zur Stille einladen Die drei Federn, die Bienenkönigin (siehe auch Lb I.1) Elisabeth von Thüringen Samuel Salomo bittet Gott um ein hörendes Herz (1 Kön 3,9-14 ) Die Heilung des Taubstummen (Mk 7,32-37 ) Goldene Regel (Mt 7,12)Schreiben ausdrücken