AN DER GRONDSCHOUL Thema: Mehr sehen – tiefer sehen (Z2/1) Mit meinen Gefühlen umgehen (Z2/2)Didaktische BegründungZ 2/1:Kinder entwickeln sich im Austausch mit den anderen. Mit den Augen und durch bewusstes Wahrnehmen im familiären und sozialen Umfeld entdecken sie ihre Welt. Sie können sehen und so ihr eigenes Leben gestalten. Kann aber jeder sehen, der sehen kann? „Mehr sehen“ heisst: die Oberfläche durchschauen, hinter die Dinge sehen, die tiefere Schicht der Wirklichkeit wahrnehmen. In der Begegnung mit den anderen kann eine Dimension der Wirklichkeit „sichtbar“ werden, die das Leben wertvoll macht. Diese Dimension der Wirklichkeit sieht der, welcher gelernt hat, mit dem inneren Auge zu sehen, mit dem „Herzauge“. Z2/2:Je älter die Kinder werden, umso mehr nehmen sie ihre Stimmungen, ihre Ängste und Hoffnungen wahr. Auf unterschiedliche Art und Weise lernen sie, dass diese GefÜhle zum Menschsein gehören. Was sie erfahren und erleben, dÜrfen sie im Religionsunterricht ausdrÜcken. Dabei lernen sie ihre positiven, wie auch die negativen Gefühle zu benennen, zu beschreiben, sie zu hinterfragen und sich kreativ mit ihnen auseinander zu setzen. Sie spüren nach, wie andere mit ihren GefÜhlen umgehen. In den Bildworten der Psalmen kommt zur Sprache, was Menschen in ihrer Beziehung zu Gott bewegte. Anfanghaft können Kinder die religiöse Sprache der Psalmen nachvollziehen und sich selbst darin erkennen. Durch diese Symbolsprache können sie neue Ausdruckmöglichkeiten erwerben und ihr religiöses Verständnis vertiefen. Folgende Kompetenzen fördern die Entwicklungsaufgabe: Sich an Wahrnehmungsübungen beteiligen und sich dazu äußern Still werden und Momente der Stille achten Die eigene Einmaligkeit beschreiben Erkennen, dass Bilder und Geschichten, Unsichtbares „sichtbar“ machen und dieses sprachlich, bildlich oder gestalterisch ausdrücken An Beispielen verstehen, dass Menschen auch „mit dem Herzen sehen“ und dies kreativ gestalten ------------------------------------------------------------------------------------------ Seine Gefühle (Angst, Trauer, Wut , Freude, Mut…) erkennen, sie artikulieren und gestalterisch umsetzen. sich mit den eigenen und den Gefühlen anderer auseinander setzen, sie erkennen und benennen Psalmworte als Ausdrucksform von Gefühlen in altersgemäßer Weise erkennen Psalmworte als Mitteilungsform von Gefühlen zu Gott erkennen und ihre Bildsprache anfanghaft deuten und benutzen sich in eigenen „Psalmworten“ in Bild, Spiel oder in kreativem Schreiben ausdrücken Inhalte und Methoden, die zu den Kompetenzen hinführen: Wahrnehmungsübungen Methoden und Medien, die zur Stille einladen und zum Gebet hinführen Wie sehe ich mich? Mein „Spiegelbild“. Ich nehme mich wahr Die Geschichte vom Korb mit den wunderbaren Sachen Goldmarie und Pechmarie Das japanische Märchen von Oschoo Augen, die mehr sehen - Augen die nicht sehen Das Sterntalermärchen Der blinde Bartimäus (Mk 10,46-52) Symbol Herz Im Hilfsbedürftigen Christus sehen: Martin Mit dem Herzen sehen: Nikolaus -------------------------------------------------------------------------------------------Ich habe Gefühle, meine Gefühlsuhr Ausdrucksmöglichkeiten, die Gefühle spiegeln z. B: Körpersprache, Wachskreidearbeit, Klangmaterialien, Rollenspiele, Phantasiereisen Psalmen Psalmwortkartei